Pulau Sipadan, Meeresschutzgebiet-Insel in Sabah, Malaysia
Sipadan ist eine Insel, die sich 600 Meter vom Meeresgrund durch Korallenformationen erhebt, die auf einem erloschenen Vulkankegel in der Nähe von Borneo wachsen. Die Gewässer um die Insel sind als Meeresschutzgebiet geschützt und bieten einen der dichtesten Fischbestand und eine reiche Korallenvielfalt in der Region.
Die Insel war Gegenstand eines Streits zwischen Malaysia und Indonesien, bis der Internationale Gerichtshof 2002 die malaysische Souveränität bestätigte. Dieser Entscheidung folgte die Einrichtung als geschütztes Meeresschutzgebiet mit strengeren Regeln für den Besuch.
Meeresschildkröten sind zum Wahrzeichen der Insel geworden und prägen das tägliche Leben vor Ort, da Besucher und Forscher ihre Wanderungsmuster beobachten. Die weißen Sandstrände dienen als natürliche Brutplätze, an denen Grün- und Echte Karettschildkröten regelmäßig an Land kommen.
Die malaysische Regierung vergibt 120 Tauchgenehmigungen pro Tag durch registrierte Betreiber, daher sind Reservierungen im Voraus erforderlich. Besucher sollten mit lokalen Tauchshops arbeiten, um Plätze zu sichern und die geltenden Zugangsregeln einzuhalten.
Die Insel beherbergt ein unterirdisches Höhlensystem, das als Schildkröten-Grab bekannt ist und zeigt, wo viele Tiere in den Kalksteinpassagen verloren gingen. Dieses Phänomen ist für die Forschung wertvoll, da es Einblicke in die Verhaltensweisen und Risiken gibt, denen Meeresschildkröten in solchen Umgebungen ausgesetzt sind.
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