Mahawu, Schichtvulkan in Nord-Sulawesi, Indonesien.
Der Mount Mahawu ist ein Stratovulkan in Nord-Sulawesi, Indonesien, mit einem Krater von etwa 180 Metern Breite und 140 Metern Tiefe auf seiner Gipfelseite. Im Inneren befindet sich ein gelblicher Schwefelteich, aus dem ständig Gase aus Spalten im Kraterboden aufsteigen.
Eine große Eruption im Jahr 1789 formte den heutigen Krater und legte den Schwefelteich frei, der bis heute aktiv geblieben ist. Die Explosion veränderte das Profil des Berges grundlegend und hinterließ geologische Spuren, die noch heute deutlich sichtbar sind.
Die lokalen Gemeinschaften rund um den Berg betrachten den Krater als heiligen Ort, der mit alten Überlieferungen verbunden ist. Besucher können Spuren dieser Verbindung in kleinen Opfergaben bemerken, die gelegentlich am Kraterrand hinterlassen werden.
Ein gepflasterter Weg verbindet den Parkplatz mit dem Kraterrand, und der Hin- und Rückweg dauert zu Fuß etwa eine Stunde. Aufgrund der Schwefeldämpfe nahe dem Kraterrand empfiehlt es sich, eine Schutzmaske mitzubringen, besonders bei schwachem Wind.
Vom Kraterrand aus sind bei klarem Wetter mehrere benachbarte Vulkane sichtbar, darunter der Lokon und der Soputan, sowie der Tondano-See tief unten im Tal. Diese Aussicht ist besonders am frühen Morgen am schärfsten, bevor Dunst und Wolken die Sicht trüben.
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