Muara Takus, Buddhistischer Tempel in Kampar, Indonesien
Candi Muara Takus ist ein Tempelbezirk in Kampar, Riau, mit vier Hauptgebäuden: Candi Sulung, Candi Bungsu, Candi Mahligai und Candi Palangka. Eine quadratische Mauer von 74 Metern (243 Fuß) Seitenlänge umschließt die Anlage.
Der Tempelbezirk entstand zwischen dem 7. und 12. Jahrhundert während des Srivijaya-Reichs als religiöses Zentrum und Handelsposten. Diese Rolle verband ihn mit dem weitläufigen Seehandelsnetz im maritimen Südostasien.
Die Backsteinbauten zeigen Einflüsse aus Myanmar, Vietnam, Sri Lanka und Indien, die durch maritime Handelsrouten nach Sumatra gelangten. Diese Mischung spiegelt sich in den Stupa-Formen und ornamentalen Details wider, die Besucher heute noch an den Mauern erkennen können.
Die archäologische Stätte liegt 135 Kilometer (84 Meilen) von Pekanbaru entfernt an der Hauptstraße nach Bukittinggi nahe dem Dorf Muara Takus. Der Weg führt durch ländliche Gebiete mit Reisfeldern und kleinen Ortschaften.
Das Gelände zeigt ungewöhnliche Verbrennungsstrukturen mit zwei Öffnungen, deren genaue Funktion noch untersucht wird. Rechteckige Sandformationen weisen auf fortgeschrittenes Wissen über Bauplanung und religiöse Zeremonien in der Region hin.
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