Leuchtturm Point of Ayre, Küstenleuchturm in Point of Ayre, Isle of Man.
Point of Ayre Lighthouse ist ein weißer zylindrischer Turm von 30 Metern Höhe mit zwei roten Ringen am nördlichsten Punkt der Isle of Man. Der Leuchtturm steht auf einer Kiesfläche nahe der Küstenlinie und sendet Lichtsignale über eine Entfernung von bis zu 19 Seemeilen aus.
Robert Stevenson entwarf den Leuchtturm und leitete seinen Bau im Jahr 1818 als erste maritime Navigationshilfe der Isle of Man. Die ursprüngliche Fresnellinse wurde 1890 von der französischen Firma Barbier, Benard et Turenne aus Paris installiert und funktioniert bis heute.
Der Leuchtturm erhielt seinen Namen vom nördlichsten Kap der Insel, wo die Irische See auf den Nordkanal trifft. Seevögel kreisen oft um den Turm, während Fischer und Spaziergänger die Brandung beobachten und dabei den regelmäßigen Lichtblitz als vertrautes Zeichen am Horizont wahrnehmen.
Der Turm lässt sich von der Straße aus sehen, die entlang der Nordspitze verläuft, wobei Besucher nur wenige Meter bis zum Zugang über den Kiesstrand zurücklegen müssen. Wind und Salzgischt prägen das Gelände, daher empfiehlt sich wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk für einen Rundgang am Außenbereich.
Küstenerosion und Geröllablagerungen veränderten über Jahrzehnte die Uferlinie so stark, dass ab den 1930er Jahren ein zweiter kleinerer Leuchtturm namens Winkie etwa 230 Meter seewärts aufgestellt wurde. Diese zusätzliche Hilfe blieb bis 2010 in Betrieb und wurde dann außer Dienst gestellt, als sich die Küstenlinie erneut verlagerte.
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