Pierres de Lecq, Felsformation nördlich von Jersey.
Die Pierres de Lecq sind drei Hauptfelsen vor der Küste Jerseys, die bei Flut sichtbar sind: L'Êtaîthe, La Grôsse und La Vouêtaîthe. Sie liegen mehrere Kilometer vom Land entfernt und sind Teil eines größeren Riffs, das Segler schon lange kennen.
Im 16. Jahrhundert ereignete sich ein Schiffswrack auf dem Riff, bei dem ein Boot mit Frauen und Kindern unterging. Seitdem beteten Segler beim Vorbeifahren an diesen Felsen, um ihre Sicherheit zu bitten.
Die Felsen tragen Namen in der Jèrriais-Sprache, die von Fischern der Insel vergeben wurden, wie L'Êtchièrviéthe und Lé Bel, was die maritime Tradition der Region widerspiegelt. Diese Benennung zeigt, wie lokale Gemeinschaften ihre Verbindung zum Meer durch Sprache und Überlieferung bewahrt haben.
Der Zugang erfordert genaue Zeitplanung aufgrund der extremen Gezeitenunterschiede, die in dieser Region erheblich sind. Besucher sollten die Gezeitentabellen konsultieren und nur bei günstigen Bedingungen in das Gebiet fahren.
Das Riff markiert eine natürliche Grenze zwischen verschiedenen Wassermassen und beherbergt eine überraschende Vielfalt an Lebensräumen und Meereslebewesen. Diese biologische Bedeutung macht es zu einem interessanten Ort für Naturbeobachter und Forscher.
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