La Motte, Gezeiteninsel und archäologische Stätte in Saint Clement, Jersey.
La Motte ist ein Gezeitenhügel an der Küste von Saint Clement mit einer erhöhten Oberfläche aus Ton und Felsbrocken, die es von der umgebenden Bucht unterscheiden. Die Insel erhebt sich deutlich über die umliegenden Strände und zeigt eine Abfolge von Schichten und Strukturen, die Tausende von Jahren Besiedlung erzählen.
Die Insel war bereits in der Bronzezeit um 1500 BC bewohnt und wurde später während verschiedener Perioden wieder genutzt. Systematische Ausgrabungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts legten wichtige Überreste aus diesen frühen Zeiten frei und zeigten die lange Geschichte der menschlichen Präsenz an diesem Ort.
Der Name La Motte bezieht sich auf die charakteristische Hügelform der Insel, die schon seit Jahrtausenden Menschen anzieht. Besucher können heute die Spuren dieser alten Besiedlung in der Landschaft selbst sehen und nachempfinden, wie dieser Ort über lange Zeit hinweg genutzt wurde.
Der Besuch ist nur bei Niedrigwasser möglich, wenn die Insel mit dem Festland verbunden ist, daher ist Planung nach den Gezeitenzeiten notwendig. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und auf den unebenen Boden und die Felsen achten, die den Zugang beeinflussen können.
Ein großer Steinhügel aus Diorit-Blöcken markiert das östliche Ende und enthält in seinem Zentrum gut erhaltene Knochenreste aus sehr alten Zeiten. Dieses Bauwerk zeigt, dass Menschen hier bewusst Orte schafften, um ihre Verstorbenen zu ehren und zu gedenken.
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