Castries, Hauptstadt mit Naturhafen in St. Lucia.
Castries erstreckt sich entlang der Westküste von Saint Lucia und liegt in einer Überschwemmungsebene mit gitterförmigem Straßenverlauf nahe einem natürlichen Hafen im Karibischen Meer. Die Stadt bietet eine Mischung aus niedrigen Gebäuden, Markthallen und Regierungsbauten, die sich um das Hafenbecken gruppieren.
Die Franzosen gründeten die Siedlung 1650 als Carenage und benannten sie 1785 nach Charles Eugène Gabriel de La Croix, dem französischen Marineminister, in Castries um. Die Stadt wechselte mehrfach zwischen französischer und britischer Herrschaft, bevor Saint Lucia 1979 unabhängig wurde.
Der Derek Walcott Square zeigt Bronzebüsten von zwei Nobelpreisträgern aus Saint Lucia: dem Ökonomen Arthur Lewis und dem Dichter Derek Walcott. Die Einheimischen nutzen diesen zentralen Platz als Treffpunkt und zum Ausruhen im Schatten alter Bäume, während Marktstände in der Nähe frische Produkte und Gewürze anbieten.
Reisende erreichen die Stadt über den Flughafen George F. L. Charles, acht Minuten vom Zentrum entfernt, oder über Kreuzfahrtschiffe am modernen Hafenterminal. Die Straßen im Gittermuster erleichtern die Orientierung, und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen fußläufig vom Marktgebiet aus.
Das große Feuer von 1948 zerstörte 40 Häuserblocks der Stadt und führte zu einem vollständigen Wiederaufbau, der die städtische Landschaft mit moderner Infrastruktur verwandelte. Viele ältere Gebäude aus Holz wurden durch Strukturen aus Beton ersetzt, was dem heutigen Stadtzentrum sein charakteristisches Erscheinungsbild verleiht.
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