Fürstenpalast in Monaco, Mittelalterliche Festung und königliche Residenz in Monaco-Ville, Monaco
Der Fürstenpalast von Monaco erhebt sich auf dem Felsen von Monaco und vereint mittelalterliche Befestigungsanlagen mit später hinzugefügten Renaissance-Bauelementen und reich verzierten Innenräumen. Die Anlage umfasst mehrere Innenhöfe, Türme und Galerien, die über Jahrhunderte hinweg erweitert und umgestaltet wurden.
Die Genuesen errichteten hier 1191 eine Festung, die 1297 von François Grimaldi und seinen Anhängern in einem nächtlichen Überfall erobert wurde. Seitdem dient die Anlage ununterbrochen als Sitz der Grimaldi-Familie, die sie im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umbaute und erweiterte.
Der Palast trägt den Namen der regierenden Grimaldi-Dynastie und dient noch heute als Arbeits- und Wohnort des Fürsten, was ihn zu einem der wenigen aktiv genutzten Herrschersitze Europas macht. Besucher können die Prunkräume sehen, in denen offizielle Empfänge stattfinden, und erleben so einen Einblick in das zeremonielle Leben der Monarchie.
Der Zugang erfolgt über enge Gassen und Treppen, die vom Hafen hinauf zum Felsen führen. Die Räume können nur im Rahmen geführter Besichtigungen betreten werden, die in mehreren Sprachen angeboten werden und etwa eine Stunde dauern.
Jeden Tag zur Mittagszeit wechselt die Wache vor dem Haupteingang in einer zeremoniellen Abfolge, die Schaulustige aus der ganzen Stadt anzieht. Die Uniform der Palastwächter wurde im 19. Jahrhundert entworfen und erinnert an Militäruniformen aus der napoleonischen Zeit.
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