Drachenhöhle bei Mixnitz, Natürliches Höhlensystem in Pernegg an der Mur, Österreich
Das Drachenloch bei Mixnitz ist ein Höhlensystem, das etwa 542 Meter weit in den Berg reicht und einen etwa 20 Meter breiten Eingang hat. Die Gänge haben unterschiedliche Höhen zwischen 10 und 15 Metern, was der Höhle ihre besondere Form gibt.
In den Jahren 1918 bis 1923 bauten Arbeiter etwa 2.500 Tonnen Phosphorsäure aus den Sedimenten der Höhle ab, um Düngemittelengpässe während und nach dem Ersten Weltkrieg zu lindern. Dieser Bergbaubetrieb war ein wichtiger wirtschaftlicher Einsatz für die Region in dieser Zeit.
Der Name Drachenloch entstammt Erzählungen der Bewohner, die von hier stammende Tierknochen mystischen Wesen zuordneten. Besucher können diese lokale Sagentradition heute noch in der Region spüren.
Der Höhleneingang liegt auf 950 Metern Höhe und erfordert geeignete Wanderausrüstung sowie wettergerechte Kleidung für einen sicheren Besuch. Die Höhle ist als geschütztes Denkmal ausgewiesen, daher sollten Besucher die örtlichen Regelungen beachten.
Wissenschaftler fanden hier mehr als 30.000 Knochen von Höhlenbären und steinzeitliche Werkzeuge aus der Zeit vor etwa 65.000 Jahren. Diese Funde zeigen, dass Menschen diese Gegend schon sehr lange kennen und nutzen.
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