Fliegerhorst Hinterstoisser, Österreichischer Militärflugplatz, auch genutzt als Rennstrecke in den 1960ern
Zeltweg Air Base ist ein Militärflugplatz in der österreichischen Steiermark nahe der Stadt Fohnsdorf. Die Basis verfügt über Pisten aus Beton und Gras, die verschiedene Flugzeugtypen aufnehmen können, und dient als Heimatflugplatz für Eurofighter Typhoon-Jets und Trainingsflugzeuge wie die Pilatus PC-7.
Der Flugplatz wurde Mitte der 1930er Jahre gegründet und 1937 vom ersten Geschwader in Betrieb genommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Basis 1955 von Österreich übernommen, das gerade seine Unabhängigkeit wiedererlangt hatte, und entwickelte sich zur wichtigsten Luftwaffenbasis des Landes.
Der Flugplatz trägt den Namen des Österreichers Franz Hinterstoisser, der Anfang des 20. Jahrhunderts als Luftfahrtpionier tätig war. Die Basis ist heute ein Ort, wo Österreichs Stolz auf seine Luftfahrtgeschichte sichtbar wird und wo regelmäßige Flugshows wie die AirPower Besucher aus der ganzen Welt anziehen.
Der Flugplatz liegt auf etwa 610 Metern Höhe und ist gut mit Auto erreichbar. Besucher können während der regelmäßigen AirPower-Luftshows das Gelände betreten und Flugzeuge beim Starten und Landen beobachten, sowie das Museum für Militärluftfahrt mit historischen Flugzeugen besichtigen.
Vor seiner Zeit als Flugplatz wurde das Gelände von 1959 bis 1969 als Rennstrecke für den Österreichischen Großen Preis genutzt. Die Formel-1-Strecke wurde auf dem bestehenden Flugplatz gebaut und teilte sich den Raum mit Flugzeugen, bis die Rennveranstaltungen an einen neuen Ort verlegt wurden.
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