Arik-Brauer-Haus, Künstlerisches Wohngebäude in der Gumpendorfer Straße, Österreich
Das Arik-Brauer-Haus ist ein Wohngebäude an der Gumpendorfer Straße in Wien, das mit großen keramischen Friesen an der Fassade auffällt. Die Gestaltung verbindet Wohnfunktion mit kreativen Wandelementen, die das Straßenbild prägen.
Das Gebäude entstand zwischen 1991 und 1993 als städtisches Wohnprojekt unter der Leitung des Architekten Peter Pelikan. Die Ausgestaltung durch Künstler Arik Brauer prägte eine neue Herangehensweise an öffentliche Wohnarchitektur in Wien.
Das Gebäude zeigt die Verschmelzung von alltäglichem Wohnen mit künstlerischer Ausgestaltung, wobei keramische Elemente den öffentlichen Raum bereichern. Die Fassade spiegelt wider, wie Kunst in einem normalen Wohnviertel unmittelbar zum Alltag der Bewohner und Besucher gehört.
Das Gebäude liegt in Wiens sechstem Bezirk und ist über mehrere Straßenbahnlinien und die U-Bahn leicht zu erreichen. Der Ort eignet sich besonders zum Spazieren und bietet von der Straße aus freie Sicht auf die keramischen Arbeiten.
Der Künstler Arik Brauer war selbst Bewohner des Hauses und setzte dabei seine künstlerische Vision direkter um als in vielen Kunstprojekten. Diese enge Verflechtung von Künstler, Kunstwerk und Alltag prägt das Gebäude auf ungewöhnliche Weise.
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