Zeiss-Werk Wien, Historisches Industriegebäude in Penzing, Wien, Österreich.
Das Philips-Zeiss-Werk ist ein Fabrikgebäude mit einer bemerkenswerten Observatoriumskuppel auf seiner Hügellage in Penzing, das ursprünglich für die Herstellung und Prüfung optischer Instrumente konzipiert wurde. Das Bauwerk kombiniert Produktionshallen mit wissenschaftlichen Laborräumen und wurde nach den Plänen von Robert Oerley in Stahlbeton ausgeführt.
Das Gebäude entstand 1916-1917 zunächst als Produktionsstätte für Zeiss-Optikgeräte, wurde aber nach 1918 für über ein Jahrzehnt nicht genutzt. Nach seiner Reaktivierung entwickelte es sich zum Funkfabrik-Standort und markierte später mit der Herstellung des ersten Philips-Tonbandgeräts 1947 einen Meilenstein in der Elektrotechnik.
Das Werk steht für Wiens Rolle als Zentrum der Optik- und Elektronikindustrie im 20. Jahrhundert. Die markante Kuppel auf dem Hügel war nicht nur funktional, sondern zeigte auch den Anspruch auf technische Innovation, den die Stadt verkörperte.
Das Gebäude liegt im westlichen Wiener Stadtteil Penzing und ist von außen gut sichtbar, fällt aber durch seinen markanten Kuppelbau besonders auf. Da es heute als Schulungseinrichtung der Österreichischen Bundesmilitär genutzt wird, ist der Zutritt für Besucher eingeschränkt, und man kann es am besten von außen fotografieren oder aus der Entfernung bewundern.
Das Gebäude trug seinen Namen dem Zeiss-Werk verdoppelunvergessen Schritt verdient nach fast 13 Jahren Leerstand im Laufe der 1920er Jahre wiederbelebt zu werden. Die Transformation vom optischen Werk zur Radioherstellung zeigt, wie Fabriken nach dem Ersten Weltkrieg ihre Produktion radikal umorientieren mussten, um zu überleben.
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