Araburg, Mittelalterliche Burgruine in Kaumberg, Österreich
Die Burgruine Araburg ist eine mittelalterliche Burganlage auf einem bewaldeten Hügel in der Nähe von Kaumberg in Niederösterreich. Der gut erhaltene Bergfried ist das markanteste erhaltene Bauwerk der gesamten Anlage.
Die Burg wurde im 12. Jahrhundert errichtet und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Stützpunkte der Region. Im Jahr 1529, während des osmanischen Angriffs auf Wien, bot sie der örtlichen Bevölkerung Schutz.
Der Name Araburg stammt vom Geschlecht der Ar(a)burger und bedeutet „Adlerburg“. Seit 1625 gehört die Ruine dem Zisterzienser-Stift Lilienfeld. Ein Burgstüberl, die Sommerspiele, der Mittelaltermarkt „Georgsfest“ und weitere Veranstaltungen finden auf der Burg statt, außerdem ist dort eine Übernachtung möglich.
Der Aufstieg zur Ruine erfolgt zu Fuß auf einem Pfad, der stellenweise steil und uneben ist, weshalb festes Schuhwerk empfohlen wird. Die angenehmste Jahreszeit für einen Besuch ist von Frühjahr bis Herbst.
Der 27 Meter hohe Bergfried wurde 1901 zur Aussichtswarte umgebaut, weshalb die Ruine heute bestiegen werden kann. Von oben reicht der Blick zum Schneeberg und in weite Teile der Voralpen. Sowohl der Wiener Wallfahrerweg als auch die Via Sacra nach Mariazell verlaufen über den Gipfel.
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