Zillertal, Alpental in Tirol, Österreich
Das Zillertal erstreckt sich durch die österreichischen Alpen und wird von bewaldeten Hängen sowie schneebedeckten Gipfeln begrenzt, die sich zu beiden Seiten erheben. Der Ziller fließt durch die gesamte Talmitte und verbindet die einzelnen Ortschaften miteinander, während die Seitentäler in höhere Bergregionen führen.
Die ersten schriftlichen Erwähnungen des Gebiets stammen aus dem 9. Jahrhundert, als das Land zur Besiedlung an kirchliche Herrschaft übergeben wurde. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich entlang des Flusses kleine Gemeinden, die von Landwirtschaft und Bergbau lebten.
Der Name des Tals stammt vom Fluss Ziller ab, der sich durch die gesamte Länge des Gebiets zieht und seit Jahrhunderten das Leben der Bewohner prägt. In den Dörfern entlang des Flusses stehen Bauernhöfe und Kirchen, die zeigen, wie eng die Menschen hier mit der Landschaft verbunden sind.
Die Hauptstraße führt durch das gesamte Tal und verbindet alle größeren Orte miteinander, während Busse regelmäßig zwischen den Gemeinden verkehren. Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeit beginnen direkt in den Dörfern und führen in die umliegenden Berge.
Obwohl das Tal heute vor allem für Wintersport bekannt ist, wurde hier jahrhundertelang Kupfer abgebaut, wovon noch alte Stolleneingänge in den Seitentälern zeugen. Die Bergwerke prägten das wirtschaftliche Leben der Gemeinden bis ins 19. Jahrhundert hinein.
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