Going am Wilden Kaiser, Gemeinde in Tirol, Österreich.
Going am Wilden Kaiser ist eine Gemeinde im Tiroler Bergland, die sich über fünf Untergemeinden erstreckt und von Berghängen umgeben ist. Das Dorf liegt strategisch günstig für den Zugang zu Bergwanderwegen und verfügt über Anlagen für Wintersport in den kälteren Monaten.
Die erste Erwähnung geht auf das Jahr 1160 zurück, als der Ort als Gouwingen bekannt war und seinen Namen von einem Bajuwarenfürsten namens Guowo erhielt. Dies deutet darauf hin, dass die Region früh von bayrischen Siedlern besiedelt wurde.
Die Dorfkirche zeigt Merkmale der Tiroler Barockarchitektur und beherbergt Werke des lokalen Künstlers Thomas Blieml sowie Fresken von Matthias Kirchner. Besucher können diese künstlerischen Details beim Rundgang durch das Gotteshaus entdecken.
Die Astbergbahn Sesselbahn verbindet das Dorf direkt mit dem Skigebiet Ski Welt und ermöglicht einfachen Zugang zu Pisten und Bergtouren. Besucher sollten die Winter- und Sommermonate entsprechend planen, da die Zugänglichkeit je nach Jahreszeit variiert.
In früheren Zeiten waren die umliegenden Bergbaugebiete für die Gewinnung von Kupfer und Silber bekannt, was der Region wirtschaftliche Bedeutung verlieh. Diese Bergbautätigkeit spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung und dem Wohlstand der ansässigen Bevölkerung über Jahrhunderte hinweg.
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