Schöpfl, Berggipfel im Wienerwald, Niederösterreich, Österreich
Der Schöpfl ist ein bewaldeter Rücken in der Flyschzone am Nordrand der Alpen, der 893 m erreicht und den höchsten Punkt des Wienerwaldes bildet. Sein langer Kamm verläuft etwa von Westsüdwest nach Ostnordost, mit steiler Nordflanke und flacherer, stärker gegliederter Südflanke. Am Gipfel stehen die Matraswarte und ein Vermessungsstein von 1867; knapp darunter liegt das Schöpfl-Schutzhaus des Österreichischen Touristenklubs.
Am Gipfel steht neben der Matraswarte ein hoher Vermessungsstein von 1867 als trigonometrischer Punkt. Wegen der Reinheit der Luft und der im Vergleich zu Wien geringeren Lichtverschmutzung errichtete die Universität Wien 1969 das Leopold-Figl-Observatorium am Mitterschöpfl (882 m), einem nahen Nebengipfel.
Auf dem Gipfel steht die Matraswarte, ein Aussichtsturm, von dem aus man im Süden und Südwesten Schneeberg, Rax, Hochschwab und Ötscher sieht, im Norden die Donau und das Waldviertel. Neben der Warte steht ein Vermessungsstein von 1867, und knapp unterhalb des Gipfels bewirtet das Schöpfl-Schutzhaus des Österreichischen Touristenklubs die Wanderer.
Die Wanderwege sind gut markiert und ermöglichen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, je nach gewählter Route vom Tal zum Gipfel. Es empfiehlt sich, mit guter Ausrüstung und angemessenen Schuhen zu wandern, da die Wege durch hügelig-waldiges Gelände führen.
Der Gipfelkamm bildet das Dreiländereck dreier Gemeinden und zweier politischer Bezirke: Klausen-Leopoldsdorf und Altenmarkt an der Triesting im Bezirk Baden sowie Brand-Laaben im Bezirk St. Pölten. Der Berg ist zudem Quellgebiet der Schwechat, der Triesting und der Großen Tulln und liegt damit am Alpenhauptkamm.
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