Kollegiatstift, später Benediktinerkloster St. Maria, Lambach, Österreich, Benediktinerkloster in Lambach, Österreich
Lambach Abbey ist ein Benediktinerkloster in Österreich, das Romanische Fresken aus dem 11. Jahrhundert und umfangreiche Barockarchitektur beherbergt. Die Gebäude zeigen eine Mischung aus älteren Kunstwerken und später hinzugefügten dekorativen Elementen, die das Innere und Äußere prägen.
Graf Arnold II. von Lambach-Wels gründete 1040 an diesem Ort ein Kloster, das sein Sohn Bischof Adalbero 1056 in ein benediktinisches Stift umwandelte. Diese Umgestaltung legte den Grundstein für die kirchliche und kulturelle Bedeutung, die es über Jahrhunderte hinweg behielt.
Das Klostertheater von Lambach ist eines der wenigen erhaltenen Spielhäuser im deutschsprachigen Raum und wird noch heute für Aufführungen genutzt. Menschen können hier echte Theateraufführungen erleben, wie sie seit Jahrhunderten in diesem Raum stattfinden.
Das Kloster kann von Ostern bis Ende Oktober während der angebotenen Führungen besucht werden, wobei tägliche Touren es ermöglichen, die verschiedenen Räume und Kunstwerke zu erkunden. Es ist ratsam, im Voraus zu prüfen, ob an einem bestimmten Tag eine Führung verfügbar ist, da die Zeiten variieren können.
Der Klostergarten enthält eine ungewöhnliche Sammlung von Barock-Zwergen, die die Besucher beim Spaziergang durch die Außenanlagen entdecken können. Die ehemalige Klosterschenke mit ihrer prunkvollen Barockfassade ist ebenfalls ein bemerkenswertes und oft übersehenes Detail des Komplexes.
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