Außerfernbahn, Grenzüberschreitende Eisenbahnstrecke zwischen Bayern und Tirol von Garmisch-Partenkirchen nach Kempten
Die Ausserfern-Eisenbahn ist eine eingleisige Bahnlinie, die Garmisch-Partenkirchen in Deutschland mit Kempten verbindet und dabei die Grenze zwischen Deutschland und Österreich überquert. Die Strecke führt durch das Außerfern-Gebiet um Reutte und durchquert Bergtäler und kleine Tunnel, wobei sie sich an die natürliche Landschaft anpasst.
Die Bahnlinie wurde über viele Jahre gebaut und öffnete sich in Etappen zwischen dem späten 19. Jahrhundert und 1913. Das Netzwerk verbindet die Regionen seit dieser Zeit und diente zunächst dem Warentransport, bevor es später zum wichtigen Verkehrsmittel für Pendler und Touristen wurde.
Die Eisenbahn prägt den Alltag in den Dörfern und Städten entlang der Strecke, wo Einheimische sie täglich nutzen, um zur Arbeit oder zum Einkaufen zu fahren. An den einfachen Bahnhöfen treffen sich Menschen kurz, bevor sie ihre Reise fortsetzen, und die Züge bilden einen verlässlichen Rhythmus im ländlichen Leben dieser Region.
Die Züge fahren etwa stündlich und verbinden die Orte entlang der Strecke mit zuverlässigen Verbindungen über die Grenze. Die Bahnhöfe sind einfach strukturiert mit Wartebereich und Beschilderung, sodass es leicht ist, die richtige Plattform zu finden und in den Zug einzusteigen.
Der Katzenberg-Tunnel mit etwa 512 Metern Länge ist ein beeindruckendes Baudwerk, das es dem Zug erlaubt, steil ansteigende Berghänge zu überqueren, ohne extrem zu klettern. Die Eisenbahn hat mit Steigungen von etwa 3,75 Prozent eine der sanftesten Neigungen in der Region und zeigt frühe Ingenieurskunst.
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