Abtei St. Georgenberg-Fiecht, Benediktinerabtei in Vomp, Österreich
St. Georgenberg-Fiecht Abbey ist ein Benediktinerkloster auf einem felsigen Vorsprung über dem Tal der Isar in Vomp. Die Barockkirche wurde 1750 errichtet und verfügt über drei Apsiden und ein kuppelbekröntes Querschiff, das das Zentrum des Komplexes bildet.
Das Kloster entstand ursprünglich als Einsiedlei im 10. Jahrhundert und erhielt 1138 offizielle benediktinische Anerkennung. Nach mehreren Bränden zog die Gemeinschaft 1708 nach Fiecht um, wo sie mehrere Jahrhunderte blieb.
Die Kirche zeigt Deckenmalereien von Matthäus Günther und aufwendige Stuckarbeiten der Gebrüder Feichtmayr, die das Innere mit künstlerischen Details erfüllen. Diese Werke prägen das Erscheinungsbild des Ortes und zeigen die Bedeutung, die die Gemeinschaft der bildenden Kunst beimaß.
Der Weg zum Kloster führt über die Hohe Brücke aus dem 15. Jahrhundert, eine steinerne Fußgängerbrücke mit beeindruckender Höhe. Nach oben führen Bergpfade, die die Umgebung erkunden und verschiedene Aussichtspunkte bieten.
Nach mehreren Jahrhunderten in Fiecht kehrte die Mönchsgemeinde 2019 an ihren ursprünglichen Ort zurück und ließ sich wieder auf dem Georgenberg nieder. Dieser Umzug markierte das Ende einer langen Abwesenheit und das Wiederaufgreifen der Verbindung zu den frühen Wurzeln des Ortes.
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