Lienz, Mittelalterliche Stadt in Osttirol, Österreich
Lienz ist eine Stadt in Osttirol im Pustertal auf 673 Metern Höhe, umgeben von den Hohen Tauern und den Lienzer Dolomiten. Der Hauptplatz mit seinen Laubengängen bildet das Zentrum der Altstadt mit Fassaden aus verschiedenen Epochen.
Die Siedlung erhielt 1242 Stadtrechte und entwickelte sich zum Verwaltungssitz der Grafen von Görz. Nach mehreren Herrschaftswechseln kam sie 1500 unter habsburgische Kontrolle.
Der Namenursprung der Stadt geht auf das römische Aguntum zurück, das sich einige Kilometer östlich befand. Heute prägt das Schloss Bruck mit seinem markanten Turm das Stadtbild am westlichen Ortsrand.
Die Altstadt lässt sich zu Fuß in etwa einer halben Stunde durchqueren, wobei die meisten Geschäfte und Cafés rund um den Hauptplatz liegen. Im Winter empfiehlt sich warme Kleidung wegen der Tallage mit längeren Schattenperioden.
Das Stadtgebiet bildet eine Exklave des Bundeslandes Tirol, getrennt von Nordtirol durch eine etwa fünf Kilometer breite Grenze zu Salzburg. Diese Teilung entstand durch den Vertrag von Saint-Germain nach dem Ersten Weltkrieg.
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