Schloss Niederweiden, Jagdschloss und Museum in Engelhartstetten, Österreich
Schloss Niederweiden ist ein barockes Jagdschloss mit fünfzehn prächtigen Sälen, darunter ein ovaler Saal mit Kuppeldecke und fernöstlich beeinflussten Wandmalereien von Jean-Baptiste Pillement. Der Gebäudekomplex fungiert heute als Museum und zeigt Exponate zur österreichischen Geschichte und lokalen Besonderheiten.
Ernst Rüdiger Graf von Starhemberg beauftragte 1693 Architekt Johann Bernhard Fischer von Erlach mit der Konstruktion dieses Jagdschlosses. Das Anwesen wurde später von Prinz Eugen von Savoyen erworben und geprägt.
Das Schloss zeigt wechselnde Ausstellungen über österreichische Geschichte und regionale Traditionen in seinen barocken Räumen. Besucher erleben dabei, wie das Gebäude Kunstgeschichte und lokale Geschichten miteinander verbindet.
Das Schloss liegt etwa drei Kilometer entfernt von Schloss Hof und ist während der Ausstellungssaison täglich geöffnet. Besucher können eine authentische barocke Jagdküche besichtigen und die Räume in einem ruhigen Tempo erkunden.
Unter den Schlossgelánden verbergen sich Ruinen des mittelalterlichen Dorfes Grafenweiden, das heute Teil eines Waldwirtschafts- und Jagdgebiets ist. Diese Schichten verdeutlichen, wie die Gegend über Jahrhunderte unterschiedliche Funktionen erfüllte.
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