Berndorf, österreichische Gemeinde (Bezirk Baden)
Berndorf ist eine Stadt im Bezirk Baden in Niederösterreich an der Triesting und liegt etwa 314 Meter über dem Meeresspiegel. Das Stadtbild zeigt ein Mischung aus alten Industriegebäuden aus dem 19. und 20. Jahrhundert, gepflegten Straßen und grünen Parks, die sich durch die Siedlung verteilen.
Der Ort wurde erstmals 1133 als Perindorf erwähnt und war Siedlungsgebiet seit der Steinzeit. Ab dem 18. Jahrhundert entwickelten sich Metallbearbeitungsbetriebe, besonders nach der Gründung einer Schneidwarenfabrik 1844, die unter Arthur Krupp zum größten Arbeitgeber der Region wuchs.
Der Name Berndorf leitet sich von einem Mann namens Pero ab, der sich hier um 1070 niederließ. Die Stadt bewahrt diese Verbindung zu ihrer Vergangenheit, indem lokale Feste und Theaterveranstaltungen stattfinden, die Besucher und Einwohner zusammenbringen und Traditionen lebendig halten.
Die Stadt ist gut mit Zug und Auto erreichbar und liegt an einer Hauptstraße, die sie mit größeren Städten verbindet. Parkmöglichkeiten sind leicht zu finden, und der Stadtkern mit Platz, Geschäften und Cafes ist übersichtlich strukturiert.
Die Krupp-Familie prägte Berndorf tiefgreifend, indem sie nicht nur eine Fabrik errichtete, sondern ganze Wohnviertel für Arbeiter baute und eine Schule, ein Schwimmbad und die Kirche St. Margareta spendete. Diese Gebäude sind heute noch sichtbare Zeichen dieser industriellen Vergangenheit.
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