Burg Hollenburg, Mittelalterliche Burg in Köttmannsdorf, Österreich.
Burg Hollenburg sitzt auf einem steilen Felsenhügel über der Drau und vereint verschiedene architektonische Stile von Renaissance bis Gotik. Der Burgkomplex besitzt einen offenen Innenhof, eine östliche Kapelle und Terrassen, die sich dem Flusstal öffnen.
Das Schloss wurde im 12. Jahrhundert gegründet und die Familie von Hollenburg verwaltete es seit seiner ersten Erwähnung 1142. Ein Erdbeben 1348 beschädigte die Gebäude stark, woraufhin große Umbauten folgen.
Die Kapelle im Schloss zeigt gotische Fresken und der Hof beherbergt römische Steinreliefs, die die Verbindung dieser Region zu ihrer antiken Vergangenheit zeigen. Diese Sammlung von Kunstwerken erzählt von den verschiedenen Kulturen, die diesen Ort geprägt haben.
Das Schloss ist teilweise öffentlich zugänglich, besonders der Innenhof und die Terrasse mit Blicken auf die Karawanken-Berge. Die beste Zeit zum Besuch ist bei gutem Wetter, wenn die Landschaft am deutlichsten zu sehen ist und Sommerausstellungen stattfinden.
Das Schloss nutzt natürliche Höhlen in den Felsformationen, die ursprünglich als Fluchtrouten und Verteidigungspositionen während des Mittelalters dienten. Diese unterirdischen Räume sind ein wichtiger Teil der Burgverteidigung und zeigen eine geschickte Anpassung an die Topographie.
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