Ruine Hohenberg, Mittelalterliche Burgruine in Hohenberg, Österreich.
Die Ruine Hohenberg ist die Ruine einer Höhenburg in der Marktgemeinde Hohenberg im südlichen Niederösterreich, Bezirk Lilienfeld. Von der einst von doppelter Mauer und Graben umgebenen Anlage mit Torturm, Zwinger, Vorburg und dreieckigem Hofraum sind nur die äußere Wehrmauer und ein Rest des Kaminschlotes erhalten.
Burg Hohenberg wurde im 13. Jahrhundert von Dietrich von Hohenberg, Sohn Leutolds von Hohenstaff, errichtet. 1619 konfiszierte Kaiser Ferdinand II. die Güter der protestantischen Jörger; Hohenberg wurde von Truppen Hans Balthasars von Hoyos erobert und durch Brandgeschosse schwer beschädigt. 1627 ging die Burg in den Besitz der Hoyos über, 1672 ist sie auf dem Vischer-Stich bereits als Halbruine dargestellt. Von 1956 bis 1964 wurde die Ruine saniert; Freiwillige und ein Pfadfinderverein montierten zwischen 2005 und 2007 Geländer und sanierte Wanderwege.
Die Ruine ist ein Denkmalgeschütztes Objekt. Ab 2005 befreiten Freiwillige und ein Pfadfinderverein den Burgberg von Gehölz, montierten Geländer und sanierten die Wanderwege; seit 2007 wird sie wieder regelmäßig von Anrainern und Wanderern besucht. Im Bereich des äußeren Burgtores zeigt eine Dokumentationsstätte die „Spielbichler – Bilder“ mit Ansichten der Burg aus früherer Zeit.
Der Zugang zur Ruine ist das ganze Jahr über möglich und führt über Wanderwege vom nahegelegenen Dorf Hohenberg hinauf. Der Ort erfordert gutes Schuhwerk und feste Schritte, da die Wege teilweise steil und uneben sind.
Die Ruine zeigt noch heute ursprüngliche Bautechniken des Mittelalters, da Teile der Mauern in ihrer ursprünglichen Form erhalten geblieben sind. Diese authentischen Details ermöglichen Besuchern einen direkten Blick auf die Handwerkstechniken, die vor hunderten von Jahren verwendet wurden.
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