Loiblpass, Gebirgspass in den Karawanken, Österreich und Slowenien
Der Loibl Pass ist ein Gebirgsübergang durch die Karawanken auf etwa 1.367 Metern Höhe, der das österreichische Ferlach mit der slowenischen Gemeinde Tržič verbindet. Die alte Passstraße steht heute Fußgängern und Radfahrern zur Verfügung, während ein moderner Tunnel von 1967 den Durchgangsverkehr übernimmt.
Der Pass bekam bereits im 16. Jahrhundert unter der Habsburgerherrschaft eine militärische Bedeutung, als eine erste Tunnelröhre in den Felsen gesprengt wurde. Während des Zweiten Weltkriegs entstand ein großer Kriegstunnel, der 1944 für den Militärverkehr geöffnet wurde.
Der Pass ist heute vor allem wegen seiner zwei Obelisken bekannt, die 1728 oben stehen und an einen kaiserlichen Besuch erinnern. Besucher sehen diese Monumente als stille Zeugen einer Zeit, in der dieser Bergübergang politisch und wirtschaftlich wichtig war.
Der alte Passweg ist für gemächliche Spaziergänge und Fahrradtouren ideal, bietet aber wenige Rastplätze oder Schutz vor Wetter. Wer den Weg nutzen will, sollte festes Schuhwerk tragen und auf wechselhaftes Bergwetter vorbereitet sein.
Unter der Erde verbergen sich Reste eines älteren Tunnels aus dem 16. Jahrhundert, der mit einfachen Werkzeugen und großer Anstrengung in den Felsen getrieben wurde. Dieser frühe Durchstich zeigt, wie wichtig diese Gebirgsroute schon vor hunderten von Jahren für Handel und Verkehr war.
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