Lofer, Marktgemeinde in Salzburg, Österreich
Lofer ist ein Marktflecken im Salzburger Land, der sich entlang der Saalach-Tallandschaft zwischen den Chiemgauer Alpen und der Reiter Alpe erstreckt. Das Gemeindegebiet liegt auf etwa 626 Metern Höhe und bildet ein Tal mit steilen Bergflanken auf beiden Seiten.
Die Fürsterzbischöfe von Salzburg verliehen Lofer 1473 das Marktrecht und machten es zu einem wichtigen Handelsplatz auf der Route nach Tirol. Diese Entwicklung prägte das Wachstum des Ortes über Jahrhunderte als Durchgangsstation zwischen Salzburg und den südlichen Alpenregionen.
Die Pfarrkirche prägt seit Jahrhunderten das Ortsbild und zeigt Baustile, die für die Region charakteristisch sind. Ihr Platz im Zentrum macht sie zum natürlichen Treffpunkt der Gemeinde.
Im Winter bietet der Ort Zugang zu präparierten Skipisten in der Umgebung, während der Saalach-Fluss im Sommer für Wassersportarten zur Verfügung steht. Besucher sollten bedenken, dass die Bergtallandschaft ein- und ausfahrts-freundlich ist und gute Wege durch den Ort führen.
Befestigungen am Strub-Pass bei Lofer dienten bis in die napoleonische Zeit als Verteidigungsanlagen und wurden später von bayerischen Truppen zerstört. Diese Überreste erzählen von einer Zeit, als die Alpenpässe noch militärische Grenzpunkte waren.
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