Bischofshofen, Gebirgsgemeinde im Bezirk Sankt Johann im Pongau, Österreich
Bischofshofen ist eine Gemeinde auf 544 Metern Höhe in den Nördlichen Kalkalpen an der Salzach, umgeben von markanten Bergketten wie dem Hochkönig und dem Tennengebirge. Die Siedlung liegt in einer weiten Talsohle und bildet einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt in der Region.
Das Gebiet wurde bereits von Kelten wegen seiner Kupfer- und Salzlagerstätten genutzt, bevor später Römer die Region kontrollierten. Der Ort Hoven, wie er damals genannt wurde, ist erstmals 1151 schriftlich dokumentiert.
Der Name Bischofshofen stammt von den Bischöfen von Salzburg, die hier lange Zeit Grund und Weinberge besaßen und das Leben der Gemeinde geprägt haben. Diese kirchliche Verbindung ist bis heute in der Kultur und dem Selbstverständnis der Bewohner spürbar.
Der Ort ist über die Salzburg-Tirol-Bahn gut erreichbar und liegt direkt an der Tauern Autobahn, wodurch die Verbindung zu größeren Alpenstädten und Skigebieten einfach ist. Besucher finden hier eine gute Infrastruktur vor, um die umliegende Bergregion zu erkunden.
Die Paul-Ausserleitner-Schanze hier ist der Austragungsort des Finales der Vierschanzentournee, bei dem im Januar Skispringer aus aller Welt gegeneinander antreten. Das Ereignis zieht tausende Besucher an und macht den Ort weltweit bekannt.
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