Hochvogel, Alpengipfel in den Allgäuer Alpen, Bayern und Tirol.
Der Hochvogel ist ein Berggipfel in den Allgäuer Alpen und erhebt sich 2.592 Meter über das Meer. Er besteht aus Dolomitgestein und verläuft entlang der Grenzlinie zwischen Bayern und Tirol, wobei er beide Landesteile verbindet und prägt.
Die erste dokumentierte Besteigung erfolgte 1832 durch einen Bergsteiger aus Kempten. Ältere Berichte deuten darauf hin, dass möglicherweise bereits ein Hirte Jahrzehnte früher den Gipfel erreicht haben könnte.
Der Berg liegt an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich und prägt das Landschaftsbild beider Regionen seit Generationen. Einheimische in den umliegenden Tälern sehen ihn als markantes Erkennungszeichen ihrer Heimat und als natürliche Grenze ihrer Wohngebiete.
Der Bäumenheimer Weg auf deutscher Seite ist behördlich gesperrt, weil er im Gefahrenbereich der Gipfelspalte liegt. Der Anstieg führt von Hinterstein über das Giebelhaus und das Bärgündletal zum Prinz-Luitpold-Haus, das als Stützpunkt dient. Von Hinterhornbach in Tirol steht der Gipfel direkt über dem Ort, der Aufstieg ist jedoch lang.
Die Gipfelspalte wurde erstmals 1869 verzeichnet, im Jahr, in dem Hermann von Barth am Gipfel übernachtete. Heute trennt sie eine stabile Nordwestflanke von einer instabilen Südostflanke, die im letzten Jahrhundert um rund 3 m abgesackt ist. Geologen rechnen mit dem Absturz von bis zu 260.000 m³ Gestein.
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