Mexikoplatz, Öffentlicher Platz im Bezirk Leopoldstadt, Wien, Österreich
Der Mexikoplatz ist ein öffentlicher Platz im Leopoldstädter Bezirk Wiens, der sich am südwestlichen Ende der Reichsbrücke an den Ufern der Donau erstreckt. Die Fläche verbindet verschiedene Stadtviertel und wird von umliegenden Wohngebäuden sowie der Kirche St. Franziskus von Assisi geprägt, die das Areal strukturiert.
Der Platz wurde 1956 benannt, um Mexikos Protest gegen die Annexion Österreichs durch Nazi-Deutschland im Jahr 1938 im Völkerbund zu würdigen. Zuvor trug er zwischen 1919 und 1934 den Namen Volkswehrplatz, nach den zivilen Verteidigungskräften, die nach dem Ersten Weltkrieg gegründet wurden.
Im südöstlichen Teil des Platzes steht die Franz-von-Assisi-Kirche, die anlässlich des goldenen Kronjubiläums von Kaiser Franz Joseph 1898 errichtet wurde.
Der Platz ist über die U-Bahn-Station Vorgartenstraße gut erreichbar und liegt verkehrsgünstig für Verbindungen zu anderen Stadtteilen. Die Gegend ist zugänglich und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbunden, was das Erkunden der angrenzenden Bezirke erleichtert.
Der Platz war in seiner Frühzeit unter dem Namen Volkswehrplatz bekannt und spiegelt damit eine vergessene Episode der österreichischen Verteidigungsgeschichte wider. Diese Umbenennung nach dem Zweiten Weltkrieg zeigt, wie sich die Stadt mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt und ihre Beziehungen zu Ländern würdigt, die Solidarität in schwierigen Zeiten zeigten.
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