Fiss, Gemeinde im Bezirk Landeck, Tirol
Fiss ist ein Dorf auf einem sonnigen Hochplateau im Tiroler Oberinntal auf 1.436 Metern Höhe. Es besteht aus eng beieinander stehenden alten Holzhäusern mit dicken Steinmauern und schmalen Wegen, die sich durch den Ortskern schlängeln. Das Dorf hat eine lange Geschichte als Bauernsiedlung, wurde aber nach einem großen Brand 1972 mit neuen Gebäuden für Besucher erweitert.
Das Dorf entstand als mittelalterliche Bauersiedlung in dieser hochgelegenen Region. Nach einem verheerenden Brand 1972 wurde es teilweise neu aufgebaut, was das heutige Aussehen mit modernen Besuchereinrichtungen neben historischen Strukturen erklärt.
Der Name Fiss könnte aus dem Lateinischen stammen und bedeutet "Graben" oder "Mulde". Das Dorf wird heute geprägt von seinen alten Holzhäusern mit geschnitzten Türrahmen und engen Gassen, wo Handwerkstradition und lokales Leben sichtbar bleiben. Die Bewohner pflegen ihre Bräuche wie das Fisser Blochziehen, ein Karnevalsfest, bei dem alle vier Jahre ein großer Holzstamm durchs Dorf gezogen wird, um Glück und Fruchtbarkeit zu bringen.
Das Dorf liegt auf einer Höhe, die zu Fuß von unten erreichbar ist, mit Gehwegen durch die Siedlung. Der Zugang mit dem Auto ist nachts nach 23 Uhr eingeschränkt, um die Ruhe zu bewahren, daher sollten Besucher ihre Ankünfte tagsüber planen.
Seit 1990 dürfen Autos nachts ab 23 Uhr nicht mehr durch das Dorf fahren. Dies macht Fiss zu einem ungewöhnlich ruhigen Ort auf einer stark genutzten Hochebene, wo der Alltag durch sanfte Verkehrsbeschränkungen geprägt ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.