Benediktinerkloster Altenburg, Österreich, Benediktinerkloster in Altenburg, Österreich.
Das Stift Altenburg ist eine Benediktinerabtei auf einem Felsplateau über dem Kamptal. Die 208 Meter lange östliche Hauptfront wird von der geosteten Stiftskirche mit risalitartig vorspringendem Chor beherrscht; nördlich schließt der Marmortrakt mit Sala terrena an, südlich der Bibliothekstrakt mit der Krypta, westlich liegen von weiteren Trakten umschlossene Höfe.
Das Kloster wurde 1144 von Gräfin Hildeburg von Poigen-Rebgau gegründet und war danach mehrfachen Zerstörungen ausgesetzt, besonders während der Hussitenkriege und der schwedischen Invasion von 1645. Die heutige Barockform ist das Ergebnis von Wiederaufbauten nach diesen Ereignissen.
Die Klosteranlage zeigt Gärten mit fünf Bereichen, die verschiedene Weltreligionen darstellen und natürliche Elemente wie Teiche und Wildblumenwiesen verbinden. Besucher erleben hier eine Mischung aus spirituellem Raum und Natur.
Das Stift steht auf einem Felsplateau über dem Kamptal, südlich des Ortskerns von Altenburg, etwa 30 km nördlich von Krems an der Donau. Die 208 Meter lange Ostfront trägt in der Mitte die Stiftskirche, nördlich schließt der Marmortrakt, südlich der Bibliothekstrakt mit der Krypta an. Die Anlage steht unter Denkmalschutz; ab 2002 wurde der Kirchturm grundsaniert.
Unter der barocken Kirche liegt ein mittelalterliches „Kloster unter dem Kloster“, das das Bundesdenkmalamt zwischen 1983 und 2005 freilegte. Zu den Funden zählen Refektorium, Kapitelsaal, Wohn- und Arbeitsräume der Mönche, Kreuzgang, Skriptorium und die gotische St.-Vitus-Kapelle, die heute von der Altane vor der Kirche zugänglich sind.
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