Benediktinerkloster Seitenstetten, Österreich, Benediktinerabtei und Museum in Seitenstetten, Österreich
Das Stift Seitenstetten ist ein Benediktinerkloster in der gleichnamigen Marktgemeinde in Niederösterreich. Die Klosteranlage wurde im 18. Jahrhundert als zusammenhängendes Bauwerk errichtet, während die Stiftskirche gotische Elemente bewahrt hat.
Das Kloster wurde im frühen 12. Jahrhundert gegründet und nahm wenige Jahre nach seiner Gründung die ersten Benediktinermönche auf. In den folgenden Jahrhunderten wurde es mehrfach umgebaut und erweitert, bis es im 18. Jahrhundert seine heutige geschlossene Form erhielt.
Seit 1625 gehört das Stift der Österreichischen Kongregation der Benediktinerkonföderation an. Im Garten wachsen rund 110 Rosensorten, überwiegend historische; Bildergalerie und die romanische Ritterkapelle ergänzen den Rundgang. Aus den Pfarren Aschbach und Wolfsbach sind die vierzehn Pfarreien hervorgegangen, die das Stift heute noch betreut.
Das Stift kann zu Fuß erkundet werden, wobei Treppen und unterschiedliche Bodenniveaus zu erwarten sind. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang durch den Klostergarten kombinieren, der ebenfalls zugänglich ist.
Das Stift besitzt eine der größten Klosterbibliotheken Österreichs, mit Tausenden von Büchern, darunter mittelalterliche Handschriften und frühe Druckwerke. Einige dieser Werke sind heute in der für Besucher zugänglichen Bibliothek ausgestellt.
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