Aguntum, Archäologische Stätte und Museum in Dölsach, Österreich
Aguntum ist eine römische Ruinenstätte mit Überresten von Wohnhäusern, Bädern und Stadtmauern, die sich über mehrere Hektar erstrecken. Zusammen mit einem Museum vor Ort dokumentiert der Ort das tägliche Leben in dieser ehemaligen römischen Siedlung durch Funde und freiliegte Strukturen.
Die Siedlung wurde in der Antike gegründet und erlebte ihre Blütezeit im 1. und 2. Jahrhundert als Municipium Claudium Aguntum. Sie wurde Anfang des 7. Jahrhunderts zerstört und später aufgegeben, bevor die Ausgrabungen im Neuzeit begannen.
Die Museumssammlung enthält zahlreiche Artefakte aus dem römischen Alltag, darunter Keramik, Münzen, Schmuck und ein großes Marmorbecken aus dem Atrium.
Besucher können das Gelände ganzjährig zu Fuß erkunden, wobei ein Weg durch die Ruinen führt und mehrere Informationstafeln Kontext bieten. Ein Besuch kombiniert normalerweise die Erkundung des Außengeländes mit der Zeit im angrenzenden Museum für ein vollständiges Verständnis.
Das Gelände enthält eines der ältesten Atrium-Gebäude, die in den Alpen gefunden wurden, was zeigt, dass Römer dort fortgeschrittene Architektur in dieser Höhe einsetzten. Diese Entdeckung war bedeutsam für das Verständnis römischer Siedlungsmuster in bergigen Regionen.
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