Ahornboden, Landschaftsschutzgebiet und alpine Ebene im Rißtal, Tirol, Österreich.
Der Große Ahornboden umfasst 267 Hektar alpiner Wiesenflächen mit bis zu 600 Jahre alten Bergahornbäumen, gelegen zwischen 1080 und 1300 Metern Höhe im Naturpark Karwendel.
Das Gebiet wurde seit dem 12. Jahrhundert durch alpine Landwirtschaft geprägt, als örtliche Bauern systematisch Nadelbäume und Sträucher entfernten, um Weideflächen zu erhalten und dabei die wertvollen alten Ahornbäume zu bewahren.
Die traditionelle Almwirtschaft hat diese charakteristische Kulturlandschaft durch jahrhundertelange sorgfältige Landnutzung geschaffen, wobei Viehweide und Erhaltung des alten Baumbestandes ausbalanciert wurden.
Der Zugang ist von Mai bis Oktober über eine mautpflichtige Straße ab Hinterriß möglich, wobei der Bergsteigerbus Eng öffentliche Verkehrsverbindungen während der Touristensaison anbietet.
Das Gebiet beherbergt 215 Moos- und Flechtenarten, einschließlich des seltenen Rudolphs Trompetenmooses, das auf der knorrigen Rinde der jahrhundertealten Ahornbäume gedeiht.
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