Manhartsberg, Berggipfel in Niederösterreich, Österreich.
Der Manhartsberg ist ein flacher Gebirgszug aus Granit in Niederösterreich, der bis auf etwa 537 Meter über dem Meeresspiegel ansteigt und Teil des böhmischen Massivs ist. An seinen westlichen Hängen liegt der Naturpark Kamptal-Schönberg, der als Kamptal-Geopark anerkannt ist.
Der Manhartsberg gehört zum böhmischen Massiv, einem der ältesten Gesteinsformationen Mitteleuropas, und prägte die Region seit jeher als natürliche Grenzmarke. Während des Zweiten Weltkriegs befand sich auf dem Kamm eine geheime Radaranlage namens Zangendorf 4, die zu den Verteidigungsanlagen des Reiches gehörte.
Der Manhartsberg bildet eine natürliche Grenze zwischen dem Waldviertel im Norden und dem Weinviertel im Süden, zwei Regionen mit sehr unterschiedlichen Landschafts- und Weinbautraditionen. Wer die Gegend durchquert, bemerkt diesen Wechsel an der Vegetation und an den Ortschaften.
Das Gebiet lässt sich am besten zu Fuß erkunden, wobei gut markierte Wanderwege für unterschiedliche Erfahrungsstufen zur Verfügung stehen. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind empfehlenswert, vor allem in den wärmeren Monaten.
In der Nähe der Stadt Maissau wurden am Manhartsberg reiche Amethystvorkommen entdeckt, was die Gegend zu einem bekannten Ziel für Mineraliensammler macht. Besucher können das Freigelände des Amethystmuseums in Maissau besichtigen und das Gelände erkunden.
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