Manhartsberg, Berggipfel in Niederösterreich, Österreich.
Der Manhartsberg ist ein flacher Gebirgszug aus Granit in Niederösterreich, der bis auf etwa 537 Meter über dem Meeresspiegel ansteigt und Teil des böhmischen Massivs ist. An seinen westlichen Hängen liegt der Naturpark Kamptal-Schönberg, der als Kamptal-Geopark anerkannt ist.
Der Höhenzug bildet den Ostrand des Böhmischen Massivs und gilt nach wie vor als Grenze zwischen dem Viertel ober dem Manhartsberg (Waldviertel) und dem Viertel unter dem Manhartsberg (Weinviertel); das Vikariat der Erzdiözese Wien für das Weinviertel heißt noch heute „unter dem Manhartsberg“. Nahe dem höchsten Punkt stehen Reste der Funkstörstellung Zangendorf 4 aus dem Zweiten Weltkrieg, mit zwei über 50 Meter hohen Antennenmasten und drei 20 Meter hohen Holztürmen.
Der Manhartsberg bildet eine natürliche Grenze zwischen dem Waldviertel im Norden und dem Weinviertel im Süden, zwei Regionen mit sehr unterschiedlichen Landschafts- und Weinbautraditionen. Wer die Gegend durchquert, bemerkt diesen Wechsel an der Vegetation und an den Ortschaften.
Das Gebiet lässt sich am besten zu Fuß erkunden, wobei gut markierte Wanderwege für unterschiedliche Erfahrungsstufen zur Verfügung stehen. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind empfehlenswert, vor allem in den wärmeren Monaten.
Oberhalb von Maissau stehen am Höhenzug reiche Amethystvorkommen an, die in der geologischen Literatur des Manhartsbergs vermerkt sind. Über die Höhen führt die als Naturstraße ausgeführte Landesstraße 1238, weshalb sie bei Rallyes beliebt ist. Nahe dem höchsten Punkt sind Reste der Funkstörstellung Zangendorf 4 aus dem Zweiten Weltkrieg erhalten.
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