Schloss Hartheim, Renaissanceschloss und Gedenkstättemuseum in Alkoven, Österreich.
Schloss Hartheim ist ein Renaissance-Schloss mit vier Ecktürmen und einem inneren Hof, das mehrere Ausstellungsebenen in seinen Räumen beherbergt. Die Struktur wirkt wie ein typisches Schloss der Renaissance, doch die heutigen Ausstellungen und der Gedenkcharakter geben dem Gebäude eine ganz andere Bedeutung.
Das Schloss wurde in der Renaissance erbaut, doch seine Geschichte wurde durch die Jahre 1940 bis 1944 geprägt, als es Schauplatz furchtbarer Ereignisse wurde. Nach dem Krieg wurde das Gebäude zu einem Ort der Erinnerung an diese tragische Zeit.
Der Name Hartheim erscheint bereits 1130 in Urkunden, als eine Familie dieses Namens Dienstleute der Passauer Bischöfe war. Seit 2003 beherbergt das Schloss den Lern- und Gedenkort mit der Ausstellung „Wert des Lebens“; die für die Morde genutzten Räume sind als authentische Orte einbezogen.
Die Gedenkräume und die Ausstellung „Wert des Lebens“ wurden am 7. Mai 2003 eröffnet; die für die Tötungen genutzten Räume sind als authentische Orte einbezogen. Das Schloss liegt im Eferdinger Becken, etwa 3 km südlich der Donau und rund 14 km von Linz entfernt. Die Räume der einstigen Tötungsanstalt befinden sich im Erdgeschoß des Ostteils.
Das Schloss bewahrt detaillierte Aufzeichnungen aus den frühen Jahren seiner dunkelsten Zeit, die es Historikern und Besuchern ermöglichen, ein genaues Verständnis dieser Periode zu erlangen. Diese Dokumente bilden eine der gründlichsten Nachverfolgungen in der Geschichtsforschung.
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