Ferlacher Horn, Berggipfel in Kärnten, Österreich.
Das Ferlacher Horn erhebt sich auf 1.840 Meter Höhe in den Karawanken und weist steile Kalksteinwände an seiner Nordseite auf, während es weitreichende Panoramablicke über die umliegende alpine Landschaft und die darunter liegenden Täler bietet.
Ursprünglich als Harlouz oder Gerloutz bekannt, wurde der Berg 1909 vom Deutschen und Österreichischen Alpenverein offiziell in Ferlacher Horn umbenannt, um den slowenischen Namen an die deutschen Sprachgewohnheiten und regionalen Identifikationspraktiken anzupassen.
Die lokale Folklore beschreibt den Berg als Heimat von Geistern, Gespenstern und seligen Frauen, die erschienen, um Wanderer zu erschrecken oder in die Irre zu führen, was zur mystischen Reputation und den tief verwurzelten Erzähltraditionen der regionalen Kultur beiträgt.
Der Gipfel kann über mehrere Wanderrouten von Zell-Oberwinkel oder Ferlach erreicht werden, wobei der steilste Aufstieg als Raketensteig bekannt ist und etwa vier Stunden dauert sowie festes Schuhwerk und angemessenen Wetterschutz für eine sichere Begehung erfordert.
Der Südalpenweg führt direkt über den Gipfel und macht ihn zu einem wichtigen Verbindungspunkt für Fernwanderer, die die Karawanken durchqueren, und bietet Zugang zu einigen der spektakulärsten Aussichtspunkte der Region.
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