Nationalpark Kalkalpen, Nationalpark in Oberösterreich, Österreich
Der Kalkalpen-Nationalpark ist ein Schutzgebiet in den nördlichen Kalkalpen Oberösterreichs, das 20.825 Hektar unberührte Gebirgswälder, Quellen und Bachläufe umfasst. Die Landschaft reicht von tiefen Tälern über Mittelgebirge bis zu den Gipfeln, an denen sich Wiesen, Karstflächen und Almbrachen abwechseln.
Der Nationalpark wurde 1997 gegründet, um die letzten großen Urwaldgebiete Österreichs dauerhaft zu schützen. Die Entscheidung erfolgte nach jahrzehntelangen Debatten über die industrielle Nutzung dieser Bergwälder.
Der Name Kalkalpen verweist auf die Kalksteinberge, die sich über weite Teile des Schutzgebiets erstrecken und seine Landschaft prägen. Viele Wiesen und Wälder waren früher Almen, die heute wieder verwildern und vom Menschen fast unberührt bleiben.
Drei Besucherzentren in Molln, im Ennstal und bei der Hengstpaßhütte informieren über die Landschaft und bieten Kartenmaterial für das Wegenetz an. Viele Routen verlaufen durch stille Talabschnitte, während andere zu den höheren Lagen aufsteigen und mehr Kondition erfordern.
Im Schutzgebiet entspringen über 800 natürliche Quellen, die ein Netz von 200 Kilometern Bachläufen speisen. Außerdem leben hier etwa 1500 Schmetterlingsarten, mehr als in jedem anderen Gebiet Österreichs.
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