Ruine Ortenburg, Mittelalterliche Burgruine in Baldramsdorf, Österreich.
Burgruine Ortenburg steht auf dem Nordabhang des Bergs Goldeck in 740 Meter Hohe und uberblickt das Drautal in Karnten. Die Anlage besteht aus zwei Hofbereichen, die uber Zugbrucken verbunden waren, und zeigt die Entwicklung von mittelalterlichen Befestigungsstrukturen.
Adalbert von Freising liess die Burg zwischen 1070 und 1096 errichten, und sie wurde zum Machtzentrum der Familie Ortenburg. Die Anlage blieb bis 1418 in der Hand der Familie, bevor ihre Bedeutung abnahm.
Die Ruine war Sitz der Familie von Ortenburg, die das nahegelegene Spittal gründete und lange Zeit über das Drautal herrschte. Die Burganlage prägt bis heute das Bewusstsein der Region als Symbol adeliger Macht in Kärnten.
Ein markierter Wanderweg fuhrt zur Ruine hinauf und kann mit einem Besuch im nahegelegenen Handwerksmuseum kombiniert werden. Die Wege sind offen zugänglich, aber das Betreten sollte an sicheren Stellen erfolgen, da die alten Mauern teilweise brockelnd sind.
Der Zugang zur Ruine uber Zugbrucken war eine ungewohnliche Schutzmassnahme, die die Burg vor unbefugtem Zugriff bewahrte. Diese Defensivtechnik war in dieser Form relativ selten und zeigt die Innovativitat der mittelalterlichen Burgenbauer.
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