Transalpine Ölleitung, Ölpipeline von Trieste nach Karlsruhe durch Österreich und Deutschland
Die Transalpine Pipeline ist eine Ölleitung, die sich über etwa 750 Kilometer von Triest an der Adria bis nach Karlsruhe erstreckt und dabei durch Österreich und Deutschland verläuft. Das System durchquert gebirgiges Gelände und verbindet einen Hafen im Süden mit Verteilstationen in Mitteleuropa.
Die Ölleitung nahm 1967 den Betrieb auf und wurde als Antwort auf den wachsenden Energiebedarf Europas gebaut. Das Projekt entstand in einer Zeit, als neue Infrastruktur für den Transport von Rohöl aus dem Mittelmeerraum dringend benötigt wurde.
Acht internationale Ölunternehmen bilden ein Konsortium zur Verwaltung dieser Infrastruktur und repräsentieren eine Zusammenarbeit zwischen europäischen und amerikanischen Firmen.
Das System wird von mehreren Pumpstationen entlang der Strecke betrieben, die den kontinuierlichen Fluss des Öls ermöglichen. Besucher können die Route vom Auto oder der Bahn aus folgen, wobei einzelne Markierungen und Informationspunkte an ausgewählten Orten verfügbar sind.
An mehreren Stellen verbindet sich die Leitung mit anderen europäischen Rohrleitungssystemen und ermöglicht so den Austausch zwischen verschiedenen Versorgungsnetzen. Diese Verbindungspunkte spielen eine wichtige Rolle bei der Verteilung von Rohöl zu Raffinerien in mehreren Ländern.
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