Propstei Sankt Gerold, Benediktinerkloster in Sankt Gerold, Österreich
Die Benediktinerpropstei Sankt Gerold ist ein Klosterkomplex mit einer barocken Kirche, einer Kapelle und einem unterirdischen Raum, der in einer Talsenke der Vorarlberger Alpen liegt. Die Gebäude sind von Wiesen und Wald umgeben und wirken trotz ihrer religiösen Bedeutung wie ein abgeschiedenes Bauerngut.
Die Propstei geht auf das 10. Jahrhundert zurück, als der heilige Gerold sich an diesem Ort als Einsiedler niederließ und damit den Grundstein für die spätere klösterliche Gemeinschaft legte. Ab 1958 wandelte sie sich in ein Exerzitienhaus und religiöses Bildungszentrum um, was ihre Nutzung bis heute prägt.
Der Propsteihof ist ein Ort, an dem Musik eine besondere Rolle spielt: Die Orgeln im Inneren der Kirche stammen von renommierten Handwerkern und erklingen bei Gottesdiensten und Konzerten. Wer zu solchen Anlässen zu Besuch kommt, erlebt den Kirchenraum auf eine sehr lebendige Weise.
Der Komplex befindet sich in einem abgelegenen Alpental, weshalb eine eigene Anreise mit dem Auto empfehlenswert ist. Vor Ort stehen Übernachtungsmöglichkeiten und ein Restaurant zur Verfügung, sodass auch ein längerer Aufenthalt problemlos möglich ist.
Im Klosterwald führt ein Pfad mit Sinnesstationen zu einem Labyrinth, das Besucher zu Fuß erkunden können. Dieser interaktive Weg wurde nach 1958 angelegt und hat nichts mit der ursprünglichen klösterlichen Nutzung des Geländes zu tun.
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