Bochumer Hütte, Berghütte in den Kitzbüheler Alpen, Österreich.
Das Bochumer Hut liegt in den Kitzbüheler Alpen auf etwa 1.432 Metern Höhe und bietet bergwandernden Menschen einen Ort zum Übernachten mit insgesamt 22 Betten und zusätzlichen 48 Matratzen. Das Gebäude verfügt über einen Speiseraum, einen Aufenthaltsbereich und einfache Zimmer, die typisch für Berghütten in dieser Region sind.
Das Hütte wurde 1832 als Unterschlupf für Kupferbergbauarbeiter errichtet und entwickelte sich später zu einem Alpenvereinsziel. 1928 übernahm der Alpenverein die Verwaltung, und 1964 gelangte das Gebäude in den Besitz der Bochumer Sektion des Vereins.
Archäologische Funde nahe der Kelchalpe brachten bronzezeitliche Kupferbergbau-Artefakte zum Vorschein, die im Stadtmuseum Kitzbühel ausgestellt sind.
Das Hütte ist von Mitte April bis Oktober und von Dezember bis März geöffnet, wobei die Anfahrt von Aurach bei Kitzbühel etwa 90 Minuten zu Fuß dauert. Besucher sollten warme Kleidung und festes Schuhwerk mitbringen, da sich das Wetter in dieser Höhe schnell ändern kann.
Das Hütte zeigt ursprüngliche Holzelemente im Speiseraum, die noch aus der Zeit der Kupferbergbautätigkeit stammen und einen direkten Bezug zu dieser industriellen Vergangenheit herstellen. Diese Überreste bieten Wanderern einen seltenen Blick auf die Arbeitsbedingungen vergangener Bergmänner.
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