Braunsberg, Kalksteingipfel in Hainburg an der Donau, Österreich
Der Braunsberg ist ein 346 m hoher Kalkstock an der Donau bei Hainburg an der Donau im östlichen Niederösterreich. Sein schräges Plateau liegt gegenüber der slowakischen Devínska kobyla; gemeinsam bilden sie die Hainburger bzw. Ungarische Pforte (Porta Hungarica), das Durchbruchstal der Donau zwischen Alpen und Karpaten. Von Hainburg führt eine mautpflichtige Straße auf den Gipfel, wo das Mahnmal der Karpatendeutschen steht.
Archäologische Funde zeigen, dass Kelten hier in der Antike siedelten und den Ort nutzten. Später war die Region wegen ihrer Lage an der Donau ein wichtiger Handelsweg und Grenzgebiet zwischen Imperien.
Der Name Braunsberg wird durch das Mahnmal der Karpatendeutschen auf dem Gipfel wachgehalten, das an ihre alte Heimat in der Slowakei erinnert. Seit 1986 haben Archäologen einen keltischen Wall und einen Wachturm rekonstruiert, die heute zu sehen sind.
Mehrere Wanderwege führen hinauf zum Gipfel, alle sind von Hainburg an der Donau aus gut erreichbar und deutlich gekennzeichnet. Besonders am Anfang und bei schlechtem Wetter sollte man auf rutschigem Untergrund vorsichtig sein.
Der Berg beherbergt seltene Pflanzen, darunter eine Nelkenart, die nur in diesem Gebirgsgebiet vorkommt und nirgendwo sonst zu finden ist. Diese Blüten passen sich an die besonderen Bedingungen des Kalksteins an.
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