Babylonischer Turm, Berggipfel in Tirol, Österreich.
Der Babylonische Turm ist eine 2060 Meter hohe Felsnadel im Ostgrat der Köllenspitze (2238 m), des höchsten Gipfels der Tannheimer Berge in Tirol. Von Süden gesehen wirkt die Spitze wie ein eigenständiger Gipfel. Zahlreiche Kletterrouten führen auf sie, vom Normalweg durch die Südrinne (UIAA I bis III) bis zur Westwand (UIAA VI+ oder A 3).
Der Normalweg durch die Südrinne (UIAA I bis III) wurde 1904 erstmals durchstiegen. 1921 folgte die Südwestkante (IV+), 1959 wurde die Westwandroute eröffnet, die frei UIAA VI+ oder technisch A 3 verlangt. Mitte der 1980er Jahre kamen kurze Routen im Grad V+ und IV+/A 0 über die Südostkante und durch die brüchige Südostwand hinzu.
Der Name Babylonischer Turm ist ein Klettererspitzname für die Felsnadel, die von Süden wie ein eigenständiger Gipfel wirkt und nicht wie ein Punkt am Ostgrat der Köllenspitze. Bekannt ist der Turm für seine bewerteten Routen, vom Normalweg durch die Südrinne von 1904 bis zur 1959 eröffneten Westwand.
Der Turm steht am Ostgrat der Kellenspitze (2238 m) in den Tannheimer Bergen in Tirol. Der Normalweg führt durch die Südrinne im UIAA-Grad I bis III, also eine Seilschaftskletterei und keine Wanderung. Die Westwandroute verlangt frei UIAA VI+ oder technisch A 3.
Die Südwestkante, entwickelt 1921, bietet eine direkte aber anspruchsvolle Alternative mit steilen Felspassagen. Dieser Weg zieht erfahrene Kletterer an, die eine andere Perspektive auf den Gipfel suchen.
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