Bildhauersymposion St. Margarethen, Skulpturenpark in Sankt Margarethen im Burgenland, Österreich
Die Sculpture landscape St. Margarethen ist eine ehemalige Kalksteingrube, in der zeitgenössische Steinkunstwerke zwischen hohen Felswänden aufgestellt sind. Der Platz dient zugleich als Naturtheater und wird für Veranstaltungen wie Opernaufführungen im Sommer genutzt.
In den 1950er Jahren verwandelte Bildhauer Karl Prantl die Grube in einen internationalen Kunstraum durch ein jährliches Symposium für Steinbildhauer. Seitdem ist der Ort ein Zentrum für künstlerische Experimente mit Stein geblieben.
Der Steinbruch ist mit Werken von Künstlern aus der ganzen Welt gestaltet worden und zieht Menschen an, die sich für zeitgenössische Kunst in der Natur interessieren. Die Skulpturen stehen im Kontrast zur rauen Oberfläche der Steinwände und schaffen so einen Dialog zwischen Kunstwerk und Landschaft.
Der Zugang zu den Werken ist ungehindert möglich, und Besucher können die Grube in ihrem eigenen Tempo erkunden. Geeignetes Schuhwerk wird empfohlen, da der Boden uneben ist und zwischen den Kunstwerken auch natürliche Felsoberflächen bestehen.
Die Felswände enthalten Spuren aus einem uralten Meer und bergen versteinerte Muscheln, Korallen und Seeigel aus der Urzeit. Diese Fossilien liegen offen zugänglich an der Oberfläche und erzählen eine Geschichte aus Millionen von Jahren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.