Bischöfliche Residenz, Bischöfliche Residenz in Klagenfurt, Österreich
Die Bischöfliche Residenz ist ein zweigeschoßiges Barockpalais um einen hufeisenförmigen Ehrenhof, dessen Fassade paarweise Lisenen gliedern und dessen neunachsige Hauptfront ein flacher, giebelbekrönter Mittelrisalit abschließt. Über dem geschmiedeten Rokokotor zum Ehrenhof hängt das Wappen des Kardinals Salm; im Ostflügel liegen die Repräsentationsräume, in deren klassizistischer Vertäfelung eines Eckzimmers 13 von Georg Weikert gemalte Ölbildnisse der Salmschen Familie eingelassen sind.
Der Bau entstand zwischen 1769 und 1776 unter Leitung des Architekten Nicolò Pacassi und diente zunächst als Wohnsitz der Erzherzogin Maria Anna. Später wurde das Gebäude als bischöfliche Residenz für die katholische Kirche in Kärnten genutzt.
Der Name Marianum erinnert bis heute an Erzherzogin Maria Anna, die das Palais von 1781 bis zu ihrem Tod 1789 bewohnte; danach wurde die Einrichtung verwertet und die Gurker Bischöfe zogen ein. In der klassizistischen Vertäfelung eines Eckzimmers im Ostflügel sind 13 von Georg Weikert gemalte Ölbildnisse der Salmschen Familie eingelassen. Über dem geschmiedeten Rokokotor zum Ehrenhof hängt das Wappen des Kardinals Salm.
Das Gebäude kann während geführter Touren besichtigt werden, bei denen man die Räume und Gärten erkunden kann. Die Führungen bieten Einblick in die Ausstattung und ermöglichen es, alle wesentlichen Teile des Anwesens kennenzulernen.
In der Kapelle steht eine Holzskulptur und eine Bronzekopie der Gurk Pietà, die Johann Probst 1801 erschaffen hat. Daneben befinden sich auch Statuen der heiligen Hemma, die mit der lokalen religiösen Geschichte verbunden sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.575 Mitwirkenden weltweit.