Bischöfliche Residenz, Bischöfliche Residenz in Klagenfurt, Österreich
Die Bischöfliche Residenz ist ein zweigeschossiges Barockgebäude mit einem hufeisenfförmigen Innenhof und gepaarten Pilasterstreifen an seiner neunachsigen Fassade. Das Innere umfasst zeremonielle Räume, eine Kapelle und gepflegte Gartenflächen, die für Führungen zugänglich sind.
Der Bau entstand zwischen 1769 und 1776 unter Leitung des Architekten Nicolò Pacassi und diente zunächst als Wohnsitz der Erzherzogin Maria Anna. Später wurde das Gebäude als bischöfliche Residenz für die katholische Kirche in Kärnten genutzt.
Im Ostflügel befinden sich formale Räume mit neoklassizistischen Wandpaneelen und einer Ecke, in der 13 Ölporträts der Familie Salm von Georg Weikert hängen. Diese Porträts zeigen die kunsthistorische Bedeutung, die dieser Residenz als Sammlung zugewachsen ist.
Das Gebäude kann während geführter Touren besichtigt werden, bei denen man die Räume und Gärten erkunden kann. Die Führungen bieten Einblick in die Ausstattung und ermöglichen es, alle wesentlichen Teile des Anwesens kennenzulernen.
In der Kapelle steht eine Holzskulptur und eine Bronzekopie der Gurk Pietà, die Johann Probst 1801 erschaffen hat. Daneben befinden sich auch Statuen der heiligen Hemma, die mit der lokalen religiösen Geschichte verbunden sind.
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