Valluga, Berggipfel in der Arlberg-Region, Österreich
Die Valluga ist ein Berggipfel in der Arlbergregion, der sich auf 2.809 Meter Höhe erhebt und die Grenze zwischen Tirol und Vorarlberg markiert. Das Gelände wird von schroffen Felsen geprägt und bietet von oben einen weiten Blick über mehrere Bergketten der Alpen.
Der erste dokumentierte Aufstieg auf die Valluga erfolgte 1877 durch Andreas Madlener und markierte den Beginn einer neuen Ära des Bergsteigens in der Arlbergregion. Dieser Erfolg machte den Gipfel zu einem wichtigen Ziel für Alpinisten und trug zur Entwicklung des Bergsports in der Gegend bei.
Das 2007 installierte Wetterradar auf der Bergstation liefert meteorologische Daten für die gesamte Region Vorarlberg.
Drei aufeinanderfolgende Seilbahnen bringen Besucher von Sankt Anton zur Valluga hinauf, wobei die letzte Bahn nur zwei Minuten für den Aufstieg benötigt. Das höchste Segment ist steil und wird bei schlechtem Wetter manchmal geschlossen, daher sollten Besucher mit wechselhaften Bedingungen rechnen.
Von der Aussichtsplattform auf der Valluga können Besucher vier verschiedene Bergketten sehen: die Lechtaler Alpen, die Allgäuer Alpen, die Verwallgruppe und die Schweizer Region Graubünden. Diese ungewöhnliche Perspektive ermöglicht es, mehrere Alpenregionen in einem einzigen Blick zu erfassen und die geografische Verbindung zwischen Österreich und der Schweiz zu verstehen.
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