Donaudüker, Unterirdische Wasserinfrastruktur in Linz, Österreich
Der Donaudüker ist eine unterirdische Leitung, die unter dem Fluss hindurchführt und zwei Ufer miteinander verbindet. Das Röhrensystem besteht aus mehreren parallelen Leitungen, die verschiedene Wasserarten transportieren.
Das Projekt entstand in den 1970er Jahren, als die Stadt eine Lösung für die Versorgung über den breiten Fluss benötigte. Die damals angewandte Bohrungstechnik war für solche Großprojekte neu und setzte Maßstäbe.
Die Anlage trägt den Namen des Flusses, unter dem sie verläuft, und zeigt wie Ingenieure Hindernisse in der Landschaft mit technischen Lösungen überwunden haben. Besucher können heute die beeindruckende unterirdische Konstruktion als Beispiel für menschliche Erfindungskraft sehen.
Die Anlage arbeitet kontinuierlich unter der Erde und ist nicht direkt für Besucher zugänglich, kann aber von außen betrachtet werden. Die Eingänge befinden sich an bestimmten Stellen am Ufer, wo man die technische Infrastruktur erkennen kann.
Im Inneren des Tunnels brennen elektrische Lichter, die den Weg durch die Dunkelheit erhellen und es möglich machen, die Tiefe des Durchgangs zu verstehen. Diese Beleuchtung ist seltener zu sehen und gibt einem Besucher einen visuellen Eindruck von der Größe der Anlage.
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