Wallfahrtskirche Frauenkirchen, Barocke Wallfahrtskirche in Frauenkirchen, Österreich.
Die Basilika Mariä Geburt ist eine barocke Kirche mit zwei markanten Türmen, die sich über die Dächer von Frauenkirchen erheben. Im Inneren erstrecken sich acht Seitenkapellen entlang der Wände, und aufwändige Stuck- und Verzierungsarbeiten bedecken Decken und Pfeiler.
Ein ursprünglicher Bau aus dem 14. Jahrhundert wurde 1529 während der Belagerung Wiens zerstört, dann von der Familie Esterházy in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts im barocken Stil wiederaufgebaut. Diese Rekonstruktion prägt das heutige Aussehen des Gebäudes.
Die Madonna im Gnadenstuhl über dem Hochaltar zieht seit Jahrhunderten Pilger an und prägt das spirituelle Leben des Ortes. Die Verehrung dieser Marienstatue formt bis heute die religiöse Praxis der Besucher.
Die Kirche ist an den meisten Tagen früh morgens geöffnet und bleibt lange in den Abend hinein zugänglich, sodass Besucher je nach Vorliebe Zeit für die Erkundung einplanen können. Es ist hilfreich, religiöse Zeremonien zu vermeiden oder auf den Besuchertafeln nach den Zeiten zu prüfen.
Unter der Kirche befinden sich zwei getrennte Krypten: eine für Ordensmitglieder und eine für die Gräber der Familie Esterházy. Diese unterirdischen Räume sind selten bekannt und bilden ein verborgenes Kapitel der Kirchengeschichte.
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