Wallfahrtskirche Frauenkirchen, Barocke Wallfahrtskirche in Frauenkirchen, Österreich.
Die Basilika Mariä Geburt ist eine barocke Kirche mit zwei markanten Türmen, die sich über die Dächer von Frauenkirchen erheben. Im Inneren erstrecken sich acht Seitenkapellen entlang der Wände, und aufwändige Stuck- und Verzierungsarbeiten bedecken Decken und Pfeiler.
Die seit dem 14. Jahrhundert bekannte Wallfahrtskirche wurde 1529 bei der Ersten Wiener Türkenbelagerung zerstört und blieb über hundert Jahre Ruine. Die Familie Esterházy, seit 1622 Besitzerin des Ortes, baute sie 1668/1669 wieder auf und verband sie mit einem Franziskanerkloster. Kirche und Kloster wurden 1683 bei der Zweiten Wiener Türkenbelagerung erneut zerstört. Fürst Paul Esterházy stiftete einen Neubau nach Plänen von Franz Martinelli, der 1702 geweiht wurde.
Die hölzerne Gnadenstatue „Maria auf der Heide“ stammt aus der Frühgotik um 1240 und wurde später mit Muttergotteskleid, zwei goldenen Kronen und Zepter barockisiert. Fürst Paul Esterházy soll sie persönlich von Burg Forchtenstein nach Frauenkirchen getragen haben; die dabei getragenen Seidenstrümpfe liegen in der Schatzkammer des Franziskanerklosters. Das ursprüngliche Gnadenbild, eine Maria Lactans, steht am ersten Seitenaltar auf der Kanzelseite.
Die Kirche steht auf dem großen, heute als Grünanlage gestalteten Platz im Zentrum von Frauenkirchen; an der Nordseite schließt das ehemalige Franziskanerkloster an, von dem aus Kreuzgang und Brunnenhof zugänglich sind. Das Innere betritt man durch das Westportal unter der steinernen Madonnenfigur von 1240. Das Langhaus ist 18,5 m breit und 23 m hoch, die Türme sind je 53 m hoch.
Die aus Lindenholz geschnitzte Gnadenstatue „Maria auf der Heide“ aus der Zeit um 1240 wurde von Paul Esterházy persönlich von der Burg Forchtenstein nach Frauenkirchen getragen; die dabei getragenen Seidenstrümpfe liegen in der Schatzkammer des Franziskanerklosters. Das ursprüngliche Gnadenbild, eine Maria Lactans, steht auf dem ersten Seitenaltar auf der Kanzelseite und überstand die Zerstörung von 1529.
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