Buschberg, Berggipfel im Naturpark Leiser Berge, Niederösterreich
Der Buschberg ist mit 491 m ü. A. die höchste Erhebung der Leiser Berge und des Weinviertels. Auf seiner Hauptplateaufläche stehen ein Kreuz und der fast 40 m hohe Radomturm des Zivilflugradars der Austro Control; nahe dem Gipfel liegt die Buschberghütte, mit 484 m die tiefstgelegene Hütte des Alpenvereins. Der südliche Vorgipfel, eine mittelalterliche befestigte Hausberganlage, die zu einem 5 bis 8 m hohen ovalen Kegelstutz mit einer 24 mal 9 m großen Plattform ausgearbeitet wurde, heißt in der Bevölkerung Simperlberg oder Schwedenschanze.
Ausgrabungen belegen eine frühe Besiedlung rund um den Buschberg, darunter ein römisches Haus, das Römer vermutlich für einen Germanen errichteten, da das Gebiet nördlich des Donaulimes lag. Auf dem 485 m hohen Südsporn bei Niederleis wurde im Mittelalter eine befestigte Plattform von rund 24 mal 9 m aus dem Rücken gearbeitet, mit erhaltener Stufe eines Wehrgangs und umlaufendem Wall; in der Bevölkerung heißt sie Simperlberg oder Schwedenschanze, möglicherweise 1645 während des Schwedeneinfalls als Warte genutzt.
Der Name Buschberg stammt vom althochdeutschen „pusk“, das eine Ausbuchtung bezeichnet, und verweist auf die gewölbte Form des Hügels, nicht auf Buschwerk. Der südliche Vorgipfel, ein mittelalterlicher befestigter Hausberg, der durch einen Einschnitt abgetrennt wurde, heißt in der Bevölkerung „Simperlberg“ und „Schwedenschanze“; möglicherweise diente er während des Schwedeneinfalls 1645 als Warte.
Die Buschberghütte nahe dem Gipfel ist mit 484 m die tiefstgelegene Hütte des Alpenvereins; sie ist über den Weinviertelweg 632 und den Jakobsweg Weinviertel erreichbar. Die Gipfelplateaufläche mit dem Kreuz und dem Radarturm der Austro Control ist offenes Gelände; der vorgeschichtliche Ringwall umgibt den westlichen Gipfel, der die beste Aussicht bietet.
Der Name Buschberg stammt nicht vom Gebüsch, sondern vom althochdeutschen „pusk“, dem Wort für eine Ausbuchtung, nach der gewölbten Form, die ihn von den Nachbarkuppen unterscheidet. Der 485 m hohe südliche Vorgipfel, ein durch einen Einschnitt abgetrennter Kegel, trägt eine mittelalterliche Wallanlage, die in der Bevölkerung „Simperlberg“ und „Schwedenschanze“ heißt.
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